Wechselduschen

Anzuwenden bei

  • Morgenmüdigkeit
  • Abgeschlagenheit (nach langer Autofahrt, bei beruflicher Überlastung)
  • Infektanfälligkeit
  • depressive Verstimmungszustände
  • Einschlafstörungen
  • Kreislaufregulationsstörungen
  • Wärmeregulationsstörungen
  • Erhöhtem und zu niedrigen Blutdruck

Vorsicht

  • bei niedrigen Blutdruck nicht zu heiß und nicht zu lang

Wirkung

  • Kreislauf stabilisierend
  • Herz entlastend
  • vegetativ stabilisierend, entspannend
  • ideales Training für Haargefäße der Haut
  • Wärme regulierend
  • Infekt vorbeugend
  • Nerven beruhigend
  • Stoffwechsel anregend

Technik

Morgens

  • kurz (ca. 1 – 3 Minuten), aber kräftig sehr warm bis heiß duschen, dabei sich strecken und recken
  • anschließend temperiert oder kalt abduschen, Herz fern beginnend:
    • rechtes Bein (erst Außen-, dann Innenseite)
    • linkes Bein (Reihenfolge s.o.)
    • rechter Arm (s.o.), linker Arm (s.o.)
    • dann evtl. Brust, Bauch, Nacken kurz, Gesicht (siehe Gesichtsguss)

Mittags, Nachmittags

  • kräftig sehr warm bis heiß duschen
  • anschließend Kalt abschrecken (siehe Morgens)

Abends

  • vor dem Schlafen nicht zu lange und nicht zu heiß duschen
  • anschließend kühl – nicht zu kalt abschrecken (siehe Morgens)

Ziel

wohlig warmes Gefühl

Tipp

  • aggressives Duschgel oder Seife meiden, evtl. seifenfreie Waschsubstanz verwenden
  • bei zu trockener Haut einfetten mit Hautfunktionsölen oder Bodylotion (möglichst ohne chemische Rückstände)
  • Zehenzwischenräume gut abtrocknen (Pilzgefahr!)